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Sturmschäden an Solaranlagen: Vorsorge, Schutz und Maßnahmen

Wenn sich ein Sturmtief ankündigt und in den Wettervorhersagen von orkanartigen Böen die Rede ist, geht der Blick mancher Besitzer von PV Anlagen sorgenvoll in Richtung Dach. Denn ob Strom- oder Wärmeerzeuger, die exponierte Lage der meisten Solaranlagen macht sie nicht nur anfällig für Verschmutzungen, sondern auch für Sturmschäden. Weht der Wind erst stark genug, können neben größeren Ästen und gelösten Dachziegeln auch schon einmal Gartenmöbel durch die Lüfte fliegen. Glasbruch oder Mikrorisse können die Folge sein.

Sturmschäden an PC Anlage

#161247921 | © wichientep – Fotolia.com

Welche Maßnahmen sollten ergriffen werden?

Die Reinigung der Solaranlage mag dank professioneller Hilfe noch leicht sein, aber bei einer Reparatur, die infolge von Sturmschäden nötig ist, sind andere Maßnahmen erforderlich. Schnelles Handeln ist gefragt, wenn der Ausfall der Anlage nicht auch noch zu einem Ausfall finanzieller Art werden soll. Wichtig ist: Nicht selber Hand anlegen, sondern grundsätzlich einen Fachmann an die Sache heranlassen. Das gilt auch für lose herumliegende bzw. hängende Teile, die möglicherweise unter Spannung stehen könnten.

War ein Sturm stark genug, kann er sogar ganze Photovoltaikmodule aus der Verankerung reißen oder zumindest lösen. In solchen Fällen wird die Unterkonstruktion gleich mit beschädigt. Auch locker sitzende Module sollten von einem Fachmann kontrolliert und gegebenenfalls wieder befestigt werden, da sich die Module mit jedem Windstoß weiter lockern können.

Damit sich im Nachhinein auch Schäden feststellen lassen, die nicht mit bloßem Auge erkennbar sind, empfiehlt sich die Elektrolumineszenzmessung als Maßnahme. Hierzu wird eine spezielle EL-Kamera eingesetzt, mit der sich die Module prüfen lassen. Durch deren Bild wird das Innenleben der Solarzelle sichtbar gemacht. Das Verfahren ist vergleichbar mit einer Röntgenaufnahme beim Menschen.

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Vorsorgemaßnahmen für Solaranlagen

Nach einem Sturm sollte jede Solaranlage zumindest in Augenschein genommen werden. Haben sich irgendwo Teile gelockert, könnten diese durch einen Windstoß herabfallen und Dritte in Mitleidenschaft ziehen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, eine Photovoltaikversicherung abzuschließen, die Schäden an der Anlage vollumfänglich übernimmt. Bestehende Policen wie z. B. die Hausratversicherung sollten überprüft und gegebenenfalls ergänzt werden. Wichtig ist, dass Unwetterschäden nicht ausgeschlossen werden.

Auch wenn kein Sturm gewütet hat, sollte die Anlage in regelmäßigen abständen kontrolliert werden. Verschmutzungen, die schon mit dem bloßen Auge erkennbar sind, sollten möglichst bald entfernt werden, da die Anlage sonst nicht den Ertrag liefern kann, zu der sie bei den gegebenen Witterungsverhältnissen imstande wäre. Eine professionelle PV-Anlagen Reinigung sorgt dafür, dass die Anlage über viele Jahre hinweg nicht an Effektivität verliert.

Dieser Artikel wurde am 17.01.2018 09:08 von verfasst.

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